TitelseiteLiebe LeserInnen

„Wie ist der Zeitplan?“ Diese Routine-Frage in einer Redaktionssitzung führte uns zu einem Experiment: Was passiert, wenn wir uns diesmal keine Zeitvorgaben machen, sondern auf den Fluss vertrauen?
Was wir erlebten: Ein Mitglied legte sofort mit vollem Elan los, ein anderes kämpfte heftigst mit Misstrauen und Angst vor Kontrollverlust, ließ aber im Laufe der Wochen immer mehr los, drei verpassten aus verschiedenen Gründen mehrere Teamsitzungen und eine blieb einfach gelassen im Vertrauen.
Im Rückblick erkannten wir: Jede/r war in ihrem persönlichen Zeitfluss unterwegs und am Schluss hatten alle ihre Aufgaben erledigt und eine spannende neue Ausgabe liegt wieder auf dem Tisch!
Diese Erfahrung macht Mut zu vertrauen!
Es ist eine der erstaunlichsten Erfahrungen in unserer Redaktionsarbeit, wie sich unsere intensive gemeinsame Beschäftigung mit einem Thema jeweils ganz persönlich auf uns auswirkt. Wir laden dich gerne ein, dich für eine (oder mehrere) Ausgaben daran zu beteiligen, denn neue Menschen bringen wieder neue Ideen.
Eine gute Zeit mit den LichtSeiten wünschen wir allen LeserInnen!

Das LichtSeiten-Team
Zum Blättern bitte die Titelseite anklicken!


Hinweis: In diese Ausgabe haben wir drei Audio-Links eingebaut auf 2 Lieder sowie eine gesprochene Meditation (siehe auch oben unter Empfehlungen).

LIchtSeiten S.20 - "Ich nehme mir die Zeit" - Iria Schärer
LIchtSeiten S.29 -
"Jetzt!" Geführte Meditation - Geschrieben von Kajo, gesprochen von Nuriama Lichterstein
LichtSeiten S.31
- "Ich bin sicher in der Unsicherheit" - Gila Antara


Und hier ist eine kleine Artikelauswahl:

Meine Zeit war abgelaufen… von Barbara Haury

Es war schon einige Monate her dass ich meinen Antrag zur Abgabe meiner Kassenpraxis gestellt hatte. Ja, wer hätte das gedacht? Als kassenzugelassene Psychotherapeutin kann man nicht einfach den Laden zumachen, wenn man das möchte, da gab es Formulare auszufüllen und Sitzungen zu bestehen bis die Erlaubnis erteilt war. Mir war klar, dass die Mühlen der Bürokratie langsam laufen, aber am Ende schien es sich doch viel länger hinzuziehen, als ich gedacht hatte.
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LS011 S026Zeitspenden von Helmar Heyken

Der Sommer 2015 hat viele Menschen verändert. Jeden Tag kamen mehr Flüchtlinge nach Deutschland, und die Gesellschaft musste reagieren. Viele entwickelten eine Abwehrhaltung, viele entschlossen sich zu helfen.

Meine eigene Helfergeschichte begann (wie bei so vielen Menschen in Hamburg) in den Messehallen. Dort wurden über Nacht mehr als 1.000 Geflüchtete untergebracht, die meisten von ihnen hatten nur noch das, was sie gerade am Leib trugen. Ebenfalls über Nacht bildete sich in der Nachbarhalle eine Initiative, die Kleidung, Hygieneartikel, Schuhe und Bettwäsche sammelte, sortierte und wieder ausgab.

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LS011 S020


„Mal schauen, wann ich ankomme…“ von Nuriama Lichterstein

Ansonsten fährt der junge Mann, den wir heute als Tramper mitnahmen, möglichst mit dem Fahrrad. Durch die Welt, auf jeden Fall durch Europa. Aber im Winter ist Trampen besser. Jetzt ist er gerade auf dem Weg über Schweden zum Nordkap. Dort hat sich mit einigen anderen „Hardcore-Trampern“ verabredet. Obwohl – der eine ist jetzt schon ziemlich weit oben, vielleicht treffen sie sich auf dessen Rückweg. Unser Tramper schläft gerne im Schlafsack draußen, jetzt hat er allerdings ein Zelt im Rucksack.

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LS011 S008Wenn du es eilig hast, so mach eine Pause 
von Stefanie Geske und Klaus von Bröckel

Hastig räume ich den Frühstückstisch zusammen. Dabei gehen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Ob die Kunden wohl mit meiner Repräsentation zufrieden sein werden? Ist mein Outfit angemessen?
Reicht das halbe Kilo Kartoff eln für die abendlich angedachten Kartoff elpuff er? usw. usw. usw. Dabei jongliere ich auf dem Frühstückstablett die Marmelade und meinen Teebecher Richtung Küche. „Oh, nein“ mein Aufschrei begleitet den Sturz des Bechers Richtung Küchenfliesen.

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LS011 S017Entschleunigung von Rita Hess

Der Turboengel in der letzten LichtSeiten-Ausgabe (S.10) brachte mir den Turbo wieder an den Tag, mit dem ich jahrelang unterwegs war.

Vielleicht hatte ich mich mit meinem Automobil-Arbeitgeber zu sehr identifiziert und meine Leidenschaft für die schnellen Autos hatte auf andere Ebenen abgefärbt…
Über die Anforderungen aus dem Beruf, viele Dinge kurzfristig bzw. schnell zu erledigen, machte ich ein Spiel daraus, auch im Haushalt besonders ungeliebte Arbeiten immer schneller zu tun.

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LS011 S006Zu den 8 Jahreszeiten von Mina-M. Deegen

… und dann sagte sie, schreib doch mal bitte etwas zu den Jahreskreisfesten, denn sie bieten doch auch eine besondere Zeitqualität, oder?

In vielen Kulturen wurden und werden die Themen und Feste der 8 Jahres-Zeiten genutzt, auch um miteinander persönlich und gemeinschaftlich zu wachsen und verantwortliches Handeln zu erweitern. Für mich ist das Leben in geheimnisvoller Weise ein Tanz und dieser Tanz des Lebens zeigt sich in gewisser Art auch in ihnen, den Festen.

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