LS014 TitelseiteLiebe LeserInnen...
„Diese Freiheit nehme ich mir…“
…welche Freiheit ist damit wohl gemeint? Das Eisbad im Winter? Das bewusste Umdeuten einer Regel? Das Verfolgen ungewöhnlicher Theorien? Anders-Sein? Innere Gefängnisse verlassen? Frei tanzen?
In den Artikeln wird deutlich, dass Freiheit off ensichtlich etwas ganz Individuelles ist. Ein Zustand, der Mut, Entscheidungen und Wege fordert und einem ganz persönlichen inneren Kompass folgt. Erfreulicherweise leben wir in einem Land, in dem die äußere Freiheit für die meisten Menschen nicht wirklich eingeschränkt ist. Wir dürfen uns darum kümmern, wie wir uns immer mehr innere Freiheit erlauben können. Und zwar eine Freiheit, die die eigenen Grenzen überwindet und doch die Freiheit des anderen miteinschließt. Freiheit möchte (an)genommen werden - sie nur geschenkt zu bekommen,
reicht nicht. Erst wenn dieses Geschenk ausgepackt wird, entfaltet es seine Kraft!
Fühlt euch also bitte frei, in den Artikeln und Beiträgen zu blättern und vielleicht die eine oder andere Inspiration zu entdecken!

Das LichtSeiten-Team

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Und hier ist eine kleine Artikelauswahl:

"Freiheit macht Angst" von Rainer Lichterstein

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Film, in dem ein Hund gezeigt wurde, der sein ganzes Leben in einem Käfig verbracht hatte. Nach 10 Jahren wurde der Käfig geöffnet, aber das Tier verließ den Käfig nicht! Er blieb im Käfig und wurde so zu einem freiwillig Gefangenen!
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"Frei-willig" von Nuriama Lichterstein

Der Sommer 2015 hat viele Menschen verändert. Jeden Tag kamen mehr Flüchtlinge nach Deutschland, und die Gesellschaft musste reagieren. Viele entwickelten eine Abwehrhaltung, viele entschlossen sich zu helfen.

Meine eigene Helfergeschichte begann (wie bei so vielen Menschen in Hamburg) in den Messehallen. Dort wurden über Nacht mehr als 1.000 Geflüchtete untergebracht, die meisten von ihnen hatten nur noch das, was sie gerade am Leib trugen. Ebenfalls über Nacht bildete sich in der Nachbarhalle eine Initiative, die Kleidung, Hygieneartikel, Schuhe und Bettwäsche sammelte, sortierte und wieder ausgab.
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"Trau dich, frei zu sein" von Iris Brentjes

Frühjahr. Scharbeutz, sonniger Nachmittag. Eine Freundin und ich, wir stehen mit unseren Kindern eisessend ans Geländer des Strandzugangs gelehnt.

Da seh ich ihn: bloßer, durchtrainierter Oberkörper, Jeans, barfuß, er schlägt Räder an der Wasserkante und macht andere zahlreiche Akrobatik und singt – während wir alle in unseren dicken Winterklamotten zuschauen. Ich kann ihm seine Freude an seinem Erleben im Gesicht ablesen und bin fasziniert.

Kommentar einer Passantin: Der spinnt!
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"Freiheit aushalten" von Bärbel Renken                     

Als Mädchen wurde mir gesagt: „Na, ob du wohl ´nen Mann abbekommst, so wählerisch wie du bist“. Ich wusste nicht, was das bedeuten sollte, - ging es im Leben nicht darum, sich selbst zu leben und ehrlich zu sein... und wollten denn viele Partner überhaupt ihre Partner nicht wirklich??!

Das Lied meiner Seele war ein anderes!
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"Frei, wie eine Hexe" von Kerstin Butenschön

Ich bin Kerstin und seit 8 Jahren weiß ich, dass ich eine Hexe bin. Ich las damals ein Buch über Schamanismus, weil ich mich für einen Kurs anmelden wollte. Zum Schluss folgte noch ein Abschnitt übers Hexentum und sofort stiegen in mir Bilder von Hänsel und Gretel und der bösen Hexe auf, gefolgt von Teufelsanbetung und ähnlichem. Aber stattdessen las ich da von Licht und Liebe, von Liebe zur Natur und Mutter Erde, vom Sternenhimmel und der Mondin, von Freiheit und Eigenverantwortung. Ich zeigte den Text meinem Mann und er sagte: Das bist du.

Und ich wiederholte: Ja, das bin ich, eine Hexe.
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