LS 018 Reichtum des Meeres gr
Der Reichtum des Meeres
von Gesine Paasch

Das Meer: immerwährende Bewegung und Veränderung. Bewegung, weil es nie still hält. Immer gibt es Wellen, mal groß, mal klein, mal laut, dann wieder leise. Vom Plätschern ans Ufer über tosende Wellen, die sich an Felswänden brechen. Laut sind sie. Mächtig. Auch die Farben sind veränderlich. Kaum eine Stelle des Meeres hat die gleiche Farbe. Mal ist es hellgrün, mal smaragd, türkis, blau, dunkelgrau, fast schwarz. Unergründlich. Zuweilen beängstigend. Immer faszinierend. Es ist tief und ganz flach, seicht. Es bäumt sich auf, wenn der Wind mit dem Wasser an der Oberfläche spielt und weiße Gischt wie Zuckerguss auf sie zaubert. Es glitzert wie Diamanten, wenn die Sonne das Wasser bescheint und diese auf der Oberfläche zu schwimmen scheinen. Ich möchte sie abpflücken, mit ihnen spielen, sie behalten. Aber kaum, dass ich das denke, sind sie schon wieder weg. Nur noch eine Illusion. Wenn auch eine wunderschöne. Und so sehe ich auf´s Meer. Völlig fasziniert vom ewigen Wandel. Des Meeres. Der Natur. Des Lebens.