Corona Tagebuch


Die Idee
Wir alle sind in diesen Zeiten innerlich sehr bewegt.
Denn die Ereignisse, die durch das Corona-Virus ausgelöst wurden,
lösen wiederum in uns die verschiedensten Gedanken und Gefühle aus.
Wie gehen wir damit um.....
Jede*r von uns wird dabei seinen eigenen Weg finden,
doch wir können uns dabei gegenseitig unterstützen.
Hier ist die Idee für dieses „ Tagebuch“ entstanden.



 Der Sinn der Aktion
Lasst uns die Chancen nutzen, die uns die besonderen Umstände verschaffen:
Innehalten, nach innen schauen, sich austauschen, teilen, uns miteinander verbinden.
Auf so vielfältige Art und Weise wie möglich!
Und dann schauen wir gemeinsam, wo uns die Reise hinführt.
und
Vielleicht vergessen wir dieser Tage manchmal das wir alle verbunden sind.
Wenn wir etwas schreiben und von anderen etwas lesen, fällt es uns vielleicht wieder ein.
Niemand ist allein.



Wie funktioniert es

Es funktioniert im Prinzip wie ein Staffellauf.

Der/die erste*r Schreiber/in schreibt einen persönlichen Beitrag                                       und sendet dann die Mail an EINE weitere Person.                                                         Diese schreibt dann ebenfalls einen Beitrag und so geht es weiter.

Nach dem Start können wir also nicht mehr beeinflussen wer die Mail bekommt                und etwas schreiben möchte.

Auch werden  nur die Beiträge veröffentlicht, die auch vom Schreiber*in freigegeben sind..


Eine Initiative von
Nuriama Lichterstein und Matthias Schulz
in Kooperation mit den LichtSeiten


Anregungen, Kommentare, Fragen gerne an
Matthias Schulz – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Nuriama Lichterstein – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Ab hier folgen nun ab jetzt immer die aktuellen Tagebucheinträge.

chronologisch, die aktuellsten ganz oben.



Petra Jankowsky

12.05.2020

 

Liebes Corona-Tagebuch,

bis vor ein paar Tagen habe ich die Zeit in der die Welt, erzwungenermassen zur Ruhe gekommen ist, ziemlich genossen. Da ich mir ohnehin schon seit längerem eine Auszeit wünschte, aber nicht so recht wusste, wie ich es anstellen sollte habe ich diese Zeit zum Nachdenken und zum Ausprobieren neuer Möglichkeiten genutzt und war damit sehr zufrieden.

Wie gesagt, war..., denn seit ein paar Tagen spüre ich eine starke Frustration, Wut und Unruhe in mir, die ich nicht so genau erklären konnte. Es hatte sich doch gar nichts verändert zu den Wochen vorher. Weshalb also diese Unzufriedenheit? Heute morgen ist es mir klar geworden.

Seit ca. 3 Wochen mache ich einen Online-Kurs in dem es darum geht, was ist der Sinn meines Lebens, wie finde ich ihn usw. Gerade sind wir beim Thema: Magic Teams. Wie lade ich Menschen und Teams in mein Leben ein, die die gleiche Absicht haben wie ich, damit wir gemeinsam etwas Gutes erschaffen können.

Wie schon gesagt, ich merkte relativ schnell, dass mein Interesse an diesem so wichtigen Thema gar nicht so groß war und wunderte mich auch darüber, denn eigentlich wünsche ich mir das schon sehr lange. Als es nun heute im Morgenimpuls um das loslassen von Beziehungen ging, weil sie Energie rauben, hätte ich das Video am liebsten sofort unterbrochen. Eine sehr große Unruhe kam in mir auf, die ich mir natürlich damit erklärte, dass ich so einfach niemanden aus meinem Kreis loslassen möchte. Energieräuber hin oder her.

Doch dann traf es mich auf einmal. Ich muss, nach dieser Definition mich selbst loslassen. Die "alte" Petra. Wow, das macht mir Angst.

Ich gebe ja zu, manchmal ist sie echt nervig mit ihrem Zögern und Hadern und sich Sorgen machen, aber sie ist mir eben auch vertraut. Ich kann sie einschätzen, weiß was sie über bestimmte Themen denkt, was sie mag und was nicht. Alles ist übersichtlich, gewohnt, manchmal langweilig aber kontrollierbar.

Wer ist aber diese "neue" Petra....? Oh Mann, ihre Pläne und Träume sind sooooo groß, so anders, so bunt und laut, abstrus und ver-rückt. Kann ich damit umgehen, komme ich da mit? Wo führt das überhaupt hin? Oh Gott, oh Gott. Erstmal atmen... ein... , aus... , ein... , aus... .

Ich habe mich entschieden, erstmal einen Kaffee zu kochen und mich in aller Ruhe mit ihr zu unterhalten. Immerhin mag sie auch Kaffee, dass ist doch schon mal eine Gemeinsamkeit. Ich bin sehr froh und dankbar dass sie sich so deutlich bei mir gemeldet und keine Ruhe gegeben hat. Jetzt höre ich aufmerksam und still zu und versuche mir nicht gleich wieder Sorgen zu machen, wie das denn wohl gehen soll und ob das denn überhaupt irgendwo hinführt. Zusammen finden wir schon einen Weg. Hey, mein erstes Magic Team...

Ich wünsche allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen in diesem Magic Team alles, alles Gute, Gesundheit und Erfolg und danke Euch für Eure inspirierenden Texte.

Liebe Grüße

Petra Jankowsky 

 


Eva-Maria

2020-05-08

Der 8. Mai. Heute soll ich also etwas für das Corona-Tagebuch der LichtSeiten schreiben, von dem ich bis gestern nichts wusste. Ja, ich finde in mir Lust, mich zu beteiligen.

Ich habe gerade einen längeren Urlaub, während meine Kolleginnen in der Beratungsstelle versuchen, die gerade jetzt notwendige Beratungsarbeit unter den sich ständig ändernden Bedingungen zu gestalten. Sie machen das ganz toll, aber es kostet auch viel Kraft und Zeit alles umzustellen und neue Routinen zu finden. Schön finde ich, die vielen kleinen kreativen oft digitalen Lösungen um nicht in der Isolationsgefühlen, Ängsten und Verunsicherungen zu versinken.

 Eine wichtige Begleitung in dieser Zeit ist eine Gruppe von meiner langjährigen Freundin und Meditationslehrerin Gerda Maria Roth, in der wir jeden Abend mit vielleicht 50 Menschen zu einer Meditation geistig verabredet sind, in der wir in uns das Gefühl geliebt zu sein ausbreiten, uns miteinander verbinden und dann Licht und liebende Güte in die Welt verströmen. Direkte Kontakte mit lieben Menschen sind wichtig für mein inneres Gleichgewicht, gelegentlich auch live und mit Berührung. Dass die Möglichkeitsräume für Aktivitäten und Reisen beschränkt sind, kann ich gut annehmen, so kann ich mich ohne innere Konflikte meinem Balkon oder alten Tagebüchern widmen und ein wenig in meinem Leben aufräumen und meinen inneren Prozessen nach Jahren ständiger Betriebsamkeit etwas mehr Raum geben. Dankbar bin ich für meinen alten Hund, der mich mindestens 4 x am Tag das schöne Frühlingswetter genießen lässt. Innerlich habe ich das Gefühl der Freiheit nicht verloren. Ich tue was mir wichtig ist und angesichts der Situation verantwortbar scheint. Auch wenn der Yoga-Kurs bei Petra leider ausfällt und mir fehlt, ich kann Übungen auch alleine machen oder ich lege Musik auf und tanze einfach ein wenig in meiner Wohnung. Dafür, dass ich diese Freiheit in mir gefunden habe, bin ich mir selbst dankbar. Als pflegende Angehörige ist es mir wichtig und nah, dass wir als Gesellschaft versuchen, diejenigen, für die die Covid-19-Erkrankungen besonders gefährlich sein kann, davor zu schützen. Ich nehme wahr, dass wir ganz unterschiedlich betroffen je nach Beruf und Lebens-Situation sind, aber auch danach ob wir uns von „unerträglicher Bevormundung“ gegängelt fühlen oder eher mitfließen mit den politischen Entscheidungen und eben das tun, was dann grad möglich ist. Auch wenn ich Fluglärm und Verkehr nicht vermisse, Sorgen machen mir weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen. 75 Jahre nach der Befreiung von der NS-Herrschaft in Deutschland finde ich es wichtig, weiter so gegen Diskriminierung und für weltweites solidarisches Miteinander einzutreten. Im Moment bekommen ja die Pflegeberufe verstärkte Aufmerksamkeit für ihre wichtige Leistung, vielleicht können wir das Nutzen um die Arbeitsbedingungen dort zu verändern und das Gesundheits- und Pflegesystem so zu gestalten, dass die Menschen und  nicht der Profit im Mittelpunkt stehen und dass es (wieder) Berufe sind, die Menschen über einen langen Zeitraum mit Freude machen können ohne in Krankheit und in Altersarmut zu landen.  

Ich grüße euch alle und freue mich über die Gedanken und Erfahrungen, die ich von euch lesen durfte und freue mich schon sehr auf die nächste Liedernacht, wo wir alle wieder so dicht miteinander sein können, wie es grad unser Bedürfnis ist.

Namaste Eva-Maria


Donnerstag, 7. Mai 2020

Liebes Coronatagebuch, da bist du wieder. Mittlerweile sind über 4 Wochen vergangen und so schön, wie du so vielen unterschiedlichen Gedanken und Worten hier einen Rahmen gibst und ich freue mich, wie du alles zusammenhältst und verbindest.

An die rahmengebenden Maßnahmen im Außen habe ich mich auch gehalten – trage Gesichtsmaske im Laden, halte den Abstand zwischen mir und meinen Mitmenschen ein, nahm auch am Zoomunterricht teil –
aber...  was hat sich für mich in den 4 Wochen verändert? Ich bin befreiter durch den öffentlichen Raum gelaufen und konnte respektvolle Distanz genießen, das Maskenspiel ermöglicht mir immer wieder freundliche Augenkontakte und ich habe mich in dieser 'Stilllegung' sehr zu Hause gefühlt.

Meine freudigen 'Erwartungen' habe ich eingetauscht gegen ein freundliches Verständnis meinem menschelnden Sein gegenüber und...
mehr ist nicht und zum Glück gibt es nun diesen Rahmen, sonst wäre ich möglicherweise aus selbigem schon längst herausgefallen.

Herzlich
Angelika


Montag, 4. Mai 2020

Ich habe mich eingerichtet in dem neuen Lebensgefühl: Da ist viel Zeit, ich muss jetzt gar nichts … weil jetzt so vieles nicht geht.

Ausflüge in die Welt des Konsums machen nicht wirklich Spaß. Aber ich freue mich über jede*n, die Blickkontakt annimmt. Wenn wir uns dann anlächeln, vielleicht ein paar Worte wechseln, bin ich dankbar, denn sie zeigen Verbindung, Gemeinsamkeit.
Ob unsere Singing Planet Days Ende Juni stattfinden werden? Es ist ja keine Großveranstaltung, aber eben auch kein Treffen von 10 Personen, eher 150 – 200…
Ich freue mich über meine eigene Gelassenheit: Wir werden sehen, was dann geht.

„Auf Sicht fahren“ ist ein schöner Ausdruck. Was für ein Leben wäre es, wenn ich immer so entspannt im Jetzt leben könnte… Ich werde es mir erschaffen, so gut es mir möglich ist – dieses Versprechen gebe ich mir!

Ich freue mich darauf, wenn wir demnächst anfangen werden, nicht mehr nur über Corona, sondern auch wieder darüber  zu sprechen, wie wir zukünftig leben werden.

Nuriama


Samstag 2. Mai 2020
 
Inzwischen sind schon einige Wochen vergangen, seid die Einschränkungen wegen Corona begannen.
Ich selber bin viel zu Hause, da ich schon länger krank geschrieben bin.
Bin gespannt in einer Woche eventuell wieder zu arbeiten.
Gestern habe ich gehört, dass in Indien Neu Dehli wieder der blaue Himmel und in der Ferne die Berge vom Himalaya zu sehen sind.
Das höre ich mit Freude. Gleichzeitig besorgt es mich sehr, dass Menschen durch die Coronakriese mehr hungern müssen, dass die täglichen absolut notwendigen Grundbedürfnisse eventuell nicht mehr erfüllt werden können.
Das tut mir sehr leid, das könnte  eine sehr bittere Seite von Corona sein.
Und es wäre so unglaublich schön, wenn wir durch diese Zeit des Stillstands begreifen würden, wir brauchen gar nicht so viel zu tun, zu konsumieren, nicht jedes Jahr in den Flieger steigen.
Das ist eine schöne Vision, stärker verbunden, mit uns, mit anderen, mit der Erde.
Reisen ist toll, und weniger geht auch.
Schwierig empfinde ich für mich die zahlreichen teils stark emotionalen Meinungen.
Die ich auch von guten Freunden zugeschickt bekomme. Da sind Meinungen dabei, bei denen ich herausfinde das die Quelle die rechte Seite unterstützt, oder das Entscheidungsträger dieses Landes angeprangert, als Lügner usw dargestellt werden.
Das tut mir auch weh, ich wünsche mir eine sachliche Auseinandersetzung die auf  gegenseitiger Achtung beruht.
Ich wünsche mir eine achtsame Weitergabe von Mitteilungen, damit Informationen die aus  rechten Quellen gespeist sind, sich nicht weiter ausbreiten.
Mir tut es gut in dieser Zeit mehr nach innen zu gehen.
Und----- ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht was wirklich die beste Entscheidung wäre, ich weiß es nicht wie es danach weitergeht.
Ich wünsche mir, dass wir achtsamer weiter machen und ich weiß es nicht.
Christiane

 


28.04.2020

 

Matthias

Der erste Tagebuch Eintrag ist nun schon einen Monat her.

Es scheint sich ein wenig mehr Normalität auszubreiten.

Die neue Normalität.

Weniger Hysterie, Munschutz, Abstandsregeln, Kontaktverbot....

Das Gefühl, nochmal davongekommen zu sein ?

Nicht allen geht/ging es so.... (Schmerz)

Der Schock sitzt immer noch tief, ebenso die Angst.

 

Im Gegensatz zu vielen habe ich recht viel zu tun und kann daher nicht ganz so sehr die

Ruhe leben.

Es ist allerdings zu spüren.

Die Ruhe und das wenige tut vielen Menschen gut.

Meine 78 jährige Mutter die sonnst sehr gern shopping macht sagte mir:

"Ich hab gar keine Lust auf Geschäfte, ich weiß gar nicht was ich kaufen soll."

Sie geht dann mit ihrer Packung Kekse auf den Markt und genießt das Leben.

 

Meine 5 jährige Nachbarstochter sagte auf die Frage wie sie Corona Zeiten findet spontan:

"Blöd.... aber toll ist das ich mit Mama grade so viel basteln kann"

 

Ich bin als Mensch immer sehr für Zusammenhalt und Solidarität zu haben,

daher machen mir die Debatten und Unmutsdiskussionen eher Sorge das die Solidarität

zerbricht.

Und

Selbstverständlich ist es gut alle/s leben und zu Wort kommen zu lassen.

Meine Übung ist dann andere so sein zu lassen wie sie sind und Gelassenheit zu üben :-)

 

Jenseits von Zahlen und Debatten

bieten viele weise Lehrer gute Ansätze für Wachstum und Einsichten an

was ich sehr sehr hilfreich finde.

 

Hmmm soweit erstmal

Hugh

Ich habe geschrieben.

und leite hiermit eine Zweite Runde des Corona Staffellaufes ein.

Mal sehn wie es nun 4 Wochen nach dem ersten Eintrag den Menschen geht.

Matthias

 

Nachtrag

Heute rief mich meine Mutter an.

Sie war beim Arzt wegen trockenen Husten und Kopfschmerzen..... (Sorgen)

          !

Corona Testergebinss kommt in ca 3-5 Tagen .  .  .  (Angst)

 

Nachtrag

Kein Corona        (Erleichterung.... Sorge bleibt....)


 

 

 Corona-Tagebuch 24.4.

Ich übe mich darin, bei mir zu sein und meinen Impulsen zu folgen. Das bringt mich in ganz neue Seinsgefilde.

Ich übe mich darin die Wörter „die“ und „sie“ (also das innerliche mit dem Finger auf jemanden zeigen und für (!Bewertung!) zu erklären) aus meinem bewussten Sprachschatz / Denkautobahnen zu eliminieren. Ist schon spannend wie schnell ich bei dem „die“ oder „sie“ bin. Dadurch fällt mir erst wirklich auf, wie oft das uns umgebende (politische) System in „die“- und „sie“-Systemen denkt und handelt. Das ins Herz gehen, sich mit dem Herzen zu verbinden, kommt dadurch zu kurz. Schuldzuweisungen sind eben der Weg der Gedanken und nicht der Weg des Herzens. Der Verstand kann nicht lieben. Corona fordert uns alle heraus: Verbindet euch wieder mit euren Herzen, mit eurer Erde, mit eurer Seele und fahrt die Vorherrschaft des Verstandes runter (neudeutsch: Lock-down). Wir erleben alle etwas neues, eine neue Erfahrung. (Fast) nichts läuft mehr so wie vorher. Es ist plötzlich für mich ein großes Maß an Innehalten, Aushalten, Geduldigsein en Vogue. Für mich, der ständig innerlich auf der Überholspur war eine tolle neue Erfahrung. Ich fühle mich so entspannt wie schon lange nicht mehr, ja ich glaube so entspannt war ich noch nie. Für mich dürfte dieser momentane Zustand des Seins noch gerne weiter so gehen. Inzwischen habe ich festgestellt, dass die Verkehrsdichte auf den Straßen schon wieder deutlich zugenommen hat. Oh wie entspannend war das Fahren in Lübeck! Keine Staus an keiner Kreuzung! Von A nach B in Rekordzeiten. Und die Reinheit der Luft. Ich kann sie riechen, fühlen – ein Genuss, ein Gewinn.

Möge die Menschheit die Coronabotschaft verstehen: Dass das Herz uns wieder führt und wir damit auf ganz natürliche Weise die Schädigungen und Ausbeutung von Mutter Erde gegen Null fahren, dass wir das, was uns verbindet, erkennen und liebevolles Miteinander weiter pflegen und ausbauen, dass wir unseren Focus auf das was (unserem Herzen) wirklich wichtig ist legen und wir uns zu glücklichen, zufriedenen Menschen entwickeln.

So sei es!

Rainer


Von Maria

Das Leben geht gerade einen anderen Gang.
Es fühlt sich für mich nicht schlecht an,  jetzt, wo sich im Alltag ein gewisser Rhytmus der Entschleunigung eingestellt hat.

Ich bin geduldiger geworden ich, die diese Tugend überhaupt nicht zu ihren Stärken zählen konnte bislang. Und das will was heißen! Auch die Achtsamkeit steigt gegenseitig im zufälligen Zusammen-Treffen mit Fremden in diesen Tagen.
Sei es im Wald, auf der Strasse, oder, im Geschäft. Lief man meist eilig und ungeordnet durch das öffentliche Leben auf Strassen, Plätzen und in Läden, so stellt sich jetzt ein völlig neues Phänomen ein: Die körperliche, kinetische......
Achtsamkeit.

Ein Phänomen, dass ich als Bewegungsanalytikerin und Tanztherapeutin schon seit Jahren im krassen Gegensatz zu Deutschland in New York und London bereits wahrnehmen konnte, als von Krise überhaupt noch keine Rede war.
Die Menschen in diesen beiden Millionenstädten laufen und begegnen sich ganz anders als wir es hierzulande bei uns gewohnt sind. Das Phänomen in New York:
Wer kennt sie nicht, die Bilder aus Film und Fernsehen in denen sich Menschenmassen durch die Strassenschluchten New York Citys fortbewegen? Und das ist (normalerweise) auch wirklich so. Aber auch an Stellen der Stadt an denen sich weniger Menschen auf der Strasse begegnen, erlebt man das gleiche Phänomen: Die Menschen weichen einander aus. Sie verfügen nämlich über einen sehr ausgeprägten kinästhetischen Sinn wie sie Tänzer haben! Dieser Sinn der dafür sorgt, dass man - wie bei Tänzern- dem anderen Körper lange bevor ein direkter Sichtkontakt besteht, ausweicht, also ein "Körpersinn" aktiviert wird, der es erst gar nicht zu Zusammenstößen kommen läßt.

Ich bin mir deshalb dieser Sache so bewußt, weil ich in deutschen Großstädten meist diejenige bin, die anderen Mitmenschen ausweicht. Einfach weil ich früher als die meisten anfange zu "Spüren".

Eine Zeit lang lief ich als “Bodenguckerin“ durch die Welt, und wurde extrem oft angerempelt. In Deutschland muss man entweder selber ausweichen, oder  einen -ich nenne es mal scherzhaft- “bösen Blick“ aufsetzen, das heißt man muss aktiv den Blickkontakt suchen um bei seinem Gegenüber dieses “Gen“ zu aktivieren.Deshalb ist mir im Vergleich dieses Bewegungsverhalten der New Yorker gleich aufgefallen. Die New Yorker “spüren“ in der Masse ähnlich wie Katzen das machen, einander körperlich, spüren die Aura des anderen und geben einander den Raum und wenn er noch so klein ist: Es wird sich nicht berührt!  Sondern es wird sich erstaunlich schnell auch in raschem Gangtempo, aneinander vorbei geschlängelt, flexibel wie eine Katze.In London verhält es sich ähnlich, wobei dort noch eine weitere Besonderheit dazu zu finden ist: Der “Linksverkehr“. Wie beim Autofahren, wird intuitiv wenn sich zwei Menschen auf der Strasse aneinander nähern nach links ausgewichen. Links ist bekanntlich die Herzseite des Körpers, und ist mir persönlich wenn es um eine zufällige Begegnung mit anderen geht, näher als das Bewegen zur rechten Seite. In Hamburg erlebe ich es oft sogar, dass Menschen so unflexibel im kinästethischen Begegnen sind dass sie kurz aufmotzen wenn man vor ihnen zur “falschen Seite“ (nach links) ausweicht.
Wieso ist das so? Diese sehr unterschiedliche Ausgeprägtheit im kinästhetischen Sinn von unterschiedlichen Ländern?
ich kenne die Großstädte Hamburg Berlin Köln und DüsseldorfJETZT gehen die Menschen achtsamen Blickes über die Straßen. Sie weichen von sich aus aus, nehmen einander frühzeitig wahr und bewegen sich aktiv und  rechtzeitig in einen angemessenen Abstand zueinander.Vielleicht eine gute Übung für die Menschen in gegenseitiger Wahrnehmung und eine Lektion in Achtsamkeit.

 MARIA


 Sheila März/April 2020,
 Spanien--24.04.2020

 

Ausgangssperre  gelockert ... nun, so kann man das nicht sagen ...... Militär und Polizei kontrollieren immer noch aufs Schärfste (am Freitag war ich im Supermarkt----- Supermarkt, Apotheken , Post und Tankstellen sind geöffnet; sonst ist ALLES zu. Die einzige Lockerung seit gestern: Kinder bis zu 14 Jahren dürfen in Begleitung EINES Erwachsenen raus : 1 Stunde am Tag einmal und nicht weiter als 1km von der Wohnung entfernt !!!) .... jedenfalls am Freitag am Supermartk sind meine Einkäufe kontrolliert werden , WAS ich eingekauft habe ---nur wichtiges , Snacks und Wein sind nicht erlaubt..... ; später das gleiche Procedere auf der Heimfahrt.   !!!     Hundebesitzer ---so wie ich --- weren arg angefeindet, weil wir die gesamte Zeit über mit dem Hund raus durften ..... Ich wurde 2x kontrolliert und verwrant, weil cih weiter als 250 m vom HAus entfernt war (((denn nur 250 m Spaziergang sind erlaubt. )))

Alles in allem geht es mir gut (mit Hund), aber die Situaiton ist hart..... und wir haben noch 2 Wochen .... Und was dann als nächste Lockerung kommen wir, keine Ahnung, aber wir sind weit weg von irgendetwas, was sich Normalität nennen könnte....... nicht so wie im "Samthandschuh-Deutschland".... dies hier kann sich keiner vorstellen.......alles ausser den 4 Wänden mit eingezognem Kopf zu machen und das Gefühl zu haben , bespitzelt zu werden ((was auch so ist)) und angezeigt zu werden  ((ca hier im Ort 90 Anzeigen pro TAG )).

Meine Hoffnung ist, dass vielleicht nun mal die Menschen etwas nachdenken, respektvoller und sensibler werden ......aber die Hoffnung wurde letzte Woche komplett plattgewálzt, als ein Freund von mir aus D anrief und mich mit den Worten begrüsste : Na, du Knacki .......             Sollte von witzig sein ...(toller Freund .... , voller Empathie mit Weitblick über den eigenen Tellerrand.

Sorry, ist ein bisschen lang geworden ........... und  es gäbe noch so viel mehr.

Habe von euren änderungen gelesen ......    und hoffe, das alles so wird, wie ihr es euch vorstellt , und das ALLES gut wird.

Herzliche Grüsse

Sheila

 


Sheila März/April 2020,
in 6 Wochen Ausgangssperre, Spanien

JETZT

Jetzt ….. es ist soweit
jetzt ist Zeit
jetzt ist der Moment
und der Moment erstreckt sich in unendliche Zeit.

Jetzt … die grösste Gelegenheit aller Zeiten
wirklich mal mit sich zu sein
ohne Konsum, ohne Ablenkung,
ohne die Besessenheit von grösser, weiter, höher, mehr
— einfach mal jetzt —
Jetzt besuche ich mich selbst.

Jetzt ….. die immense Chance
wahrzunehmen, zu reflektieren, zu hinterfragen:
Haben wir die Freiheit, die wir hatten, wirklich gebührend geschätzt?
Haben wir gewürdigt, das, was wir hatten?
Haben wir jemals innegehalten und danke gesagt ?
---einfach mal jetzt —
jetzt kann ich es machen .

Das Haus , die Wohnung schon längst blitzeblank
Schränke – geordnet, gesäubert,sortiert wie noch nie
Blumenzwiebeln in Reih und Glied
Unkraut schon fast unbekannt
und alles gekärchert schon zum 2. Mal
— alles jetzt, gerade jetzt ---
genau das haben die meisten gemacht.

Fitnessstudios geschlossen
Nagelstudios’ Türen verschlossen
Muskeln implodieren wie Windbeutel in der Sonne
Teenager’s Handstiletten -
deren Welt ist schon längst nicht mehr zu retten,
— und das jetzt , ausgerechnet jetzt
wird das mit ihnen gemacht.

Jetzt , ein historischer Moment
niemals zuvor … und niemals danach:
hört die Stille
lauscht dem Wind
Die Natur, sie singt und springt
darf sich erholen
darf sein …. endlich !
Jetzt durch reduzierte menschliche Gier
— jetzt, genau jetzt —
ist es für sie gemacht.

Die Krise, als Richtungsweiser
von aussen nach innen,
die Bedrohung durch Tod
dieses Mal ganz nahe
ein Aufwachen in unbekanntem Terrain.
Angst — ein grosser Regulator
Angst — ein gnadenloser Diktator;
doch eben bislang hat nichts genüzt
zum Anhalten fürs Innehalten.
---aber jetzt — unbedingt jetzt
muss ich es machen.

Ist dir aufgefallen , welche Worte plötzlich in deinem Sprachgebrauch fehlen?
Na …. ?
… ich muss noch schnell
… ich habe keine Zeit
...ich melde mich , wenns passt.
Und ….
dann auch noch die beschwörte Entschleunigung,
der heftigst diskutierte Klimawandel
schwupps …
plötzlich sind sie lautlos – einfach-- da….
so ganz einfach ohne jegliches Gesetz
und was jetzt noch zählt, ist das Naturgesetz.
— jetzt, einfach so ----
so wirds gemacht.

Und ich , was mache ich ?
Ich gehe mich besuchen
und zwar jetzt , in diesem Moment,
wo der Moment sich erstreckt in unendliche Zeit.
Genau, das mache ich .

Und,
wie wird es werden…..
wenn alles erstmal wieder loslegt:
werde ich die Geschwindigkeit ertragen?
Werde ich die Lautstärke vertragen?
Werde ich die Hektik mit tragen?
Werde ich den eben noch gegrüssten Nachbarn …
werde ich ihn noch erkennen ?
Werde ich einen Moment stehen bleiben ,
für einen Plausch und einen netten Austausch?
Werde ich die Natur weiterhin bewundern
und bemerken deren unendliche Wunder ?
Denn morgen ist jetzt
und jetzt ist morgen.

Deshalb werde ich
jetzt und stets mit Güte und Dankbarkeit
meinen freudvollen Walzer tanzen
und
weiterhin mich täglich besuchen,
denn ich bin jetzt.
Ich bin der Moment,
der sich in unendliche Zeit ersteckt.
Ich bin jetzt !
Jetzt bin ich !
Dafür bin ich gemacht !


Täglich gucke ich in 22 Augenpaare von Menschen, die alt, pflegebedürftig und zum Teil dement sind. 

Augen, die irritiert sind, die Angst haben und auch verzweifelt sind. 

Keiner darf mehr rein in unser Haus mit fast 150 Bewohnern und auch keiner raus... es ist so in Ordnung, nur kann sich kaum einer vorstellen wieviel Energie es kostet, Nähe und Vertrauen, Liebe zu vermitteln.

Sie packen zig mal am Tag ihre Sachen, weil es sie daran erinnert, wie sie damals geflohen sind und ich und meine Kollegen packen wieder aus... und wieder und wieder und wieder... unermüdlich.

Der Mundschutz nimmt uns den Sauerstoff und die uns anvertrauten Menschen können unsere Gesichter kaum erkennen, unsere Mimik nicht sehen und uns auch oft genug nicht gut verstehen, was wir sagen oder erzählen...

Gemeinsam machen wir weiter und für jedes gute Wort unserer Bewohner so dankbar bis dieser Spuk endlich ein Ende hat.

Anja


10.04.2020, von Wolfgang, kann veröffentlicht werden:

langsam baut sich Widerstand auf, mir stellt sich die Frage der Sinnhaftigkeit aller Maßnahmen, die tief in unser Leben eingreifen. Unser Leben wird bestimmt von Statistiken, deren Zustandekommen kaum einer durchschaut. Die Grippewelle 2017/18 forderte in Deutschland über 25.000 Tote. Wieviele Menschen sterben an Feinstaub und CO2? Wer spricht darüber? Ich fühle mich sehr unwohl ob der medialen, politischen und gesellschaftlichen Mainstream-Dogmatik. Ich wünsche mir eine gesellschaftliche Debatte mit mehr Offenheit und Toleranz für Abweichendes. Vor allem auch darüber, wie wir in Zukunft leben wollen. Ich bin gerade sehr genervt.

Liebe Grüße
Wolfgang


Corona-Tagebuch 9.4.

Gestern telefonierte ich mit einer Bekannten. Ein Schwall von Angst und Not schwappte herüber: sie ist allein, hat nur eine kleine Rente, ihre Zusatzeinnahmen durch Yoga-Kurse sind weg und sie glaubt, dass ihr als über 70jährige nicht mehr erlaubt werden wird zu arbeiten. An mir konnte ich wahrnehmen, wie sich das Gefühl des „Opfer-seins“ ausbreitete, Kopfschmerzen meldeten sich … Ich beendete das Gespräch erst einmal  mit der Hoffnung, dass es sie erleichtert hat, ihr Befinden teilen zu können. Ich selbst brauchte eine Weile, um zu begreifen, dass in mir ein altes „Opfer-Thema“ angesprochen worden war. Mit dem Erkennen verschwanden die Kopfschmerzen und meine Energie kehrte zurück.

Ich werde mit ihr in Kontakt bleiben und versuchen, Mut und Zuversicht in ihr zu stärken, so dass sie sich vielleicht ihren eigenen Angst- und Opferthemen stellen kann. Corona gehört offensichtlich zu den „Arschengeln“, von denen Robert-Betz sprach – diejenigen, die uns „zwingen“, uns  mit uns selbst auseinander zu setzen…

Nuriama


Lübeck, 09. April 2020

Corona.... - ja, was macht das mit mir? Es macht mich allein. Und doch bin ich verbunden. Es macht mich ruhig. Und unruhig. Es macht mich nachdenklich. Und glücklich. Es macht mich... Es ist so viel, was es mit mir macht. So viel Gegensätzliches. Und dann stellt sich mir die Frage: ist es wirklich der Virus oder wäre es nicht auch sowieso so? Wir haben nun gerade den Supermond erleben dürfen. Der hat ganz viel in mir und mit mir gemacht. Diese Energie, diese Schwingungen waren schon sehr besonders. Ja natürlich, auch diese Zeit mit Corona ist sehr besonders. Und birgt sehr viele Chancen und Möglichkeiten. Ohnmächtig wütend und fassungslos machen mich Menschen, die den Inhalt des Virus noch nicht verstanden haben: dass wir uns besinnen dürfen, auf das, was alles da ist, was wir haben, in welchem Reichtum und Luxus wir leben. Wir dürfen zur Ruhe kommen, entschleunigen. Aber einige Menschen sind wütend, weil sie nicht ihren dritten Urlaub in diesem Jahr so erleben dürfen, wie geplant. Weil sie einfach ihr schönes Zuhause nicht sehen und genießen können. Weil.... Corona macht mich gleichzeitig glücklich, weil ich mit so vielen tollen und besonderen Menschen leben darf, die anders sind, tiefgründig und sensibel. Dafür bin ich sehr dankbar!

Gesine


Corona-Tagebuch 7. April

Ich sehe neben all` den Schwierigkeiten, die sich aus der jetzigen Situation für viele Menschen  ergeben auch eine große Chance zur Wandlung in einen neuen und besseren Umgang mit Mutter Erde und unter uns Menschen miteinander.

Ich persönlich denke wenig an Corona, stattdessen nutze ich die Zeit zum Aufräumen und Ausmisten von Dingen, die ich nicht mehr brauche. 

Darüber hinaus mache ich ausgedehnte Spaziergänge, tanke Energie in der Natur, die mir klarer und leuchtender erscheint als bisher.

Ich genieße die entspannte Atmosphäre während meiner Einkäufe und spüre eine neue Gelassenheit in der Ausstrahlung der Menschen, die mir begegnen.

Ich fühle mich offen für alles was kommt und übe mich darin, den Augenblick des immer währenden JETZT zu genießen und bin dankbar für jeden neuen Tag.

Meerle


Tagebuch 6.4. Anhang zur Geschichte , in der Corona zu uns sprach.

In diesen Tagen schaue ich verhalten und auch kritisch auf Corona, die uns  als Menschheit eines Tages die Krone überlässt.

Vielleicht werden wir wacher sein, vielleicht tatsächlich die Liebe in die Welt bringen.........

Doch der Blick von heute fällt auf die , die sehr leiden. Es schmerzen die Nachrichten um so manchen Todeskampf, ob in den Flüchtlingscamps oder in armen Ländern.

Ich kann Corona nicht mehr folgen, ihre Wege machen mich inzwischen sprachlos, ich möchte schweigen und beten, so geht es mir heute am 6.4.

Elfie


3 Aprill

Hier ist eine Geschichte von Elfie..

Vor einigen Monaten hatten wir zu einer wichtigen Konferenz geladen.

Meine Kollegen und ich trafen sich, um eine Strategie zu entwickeln, wie wir der Erde unter die Arme greifen können.

Mit von der Partie waren Arbo, Ebola, FSME, Zika und West Nil, unsere anderen Freundehatten schon volle Terminkalender. Wir diskutierten rund um das Thema Erdheilung, aber auch, wie wir der Menschheit noch Einhalt gebieten können, sie scheint außer sich zu sein, was wir so sehen, eigentlich in allen Lebensbereichen. Das bedeutet also, dass essich um einen globalen Eingriff handeln wird.

Hmh.....da war guter Rat teuer, bis Zika mich ansprach und meinte „Weißt du, wenn du deinem Namen Ehre machen willst, dann setz deine Krone auf und lass dich auf die Erde hinab“.

Ich zögerte „Wie soll ich global tätig werden? Meint ihr nicht, da geht mir die Puste aus, oder es wird mir zu anstrengend?“ Nee, wieso, du nimmst aus der Reserve im Dachgeschoß noch ein paar Kronen mit, und seid ihr erst mal bei den Menschen angekommen, dann habt ihr sowieso das richtige Milieu.“

Mach dir darüber mal keine Sorgen“, entgegnete Ebola, „ichhab da Erfahrungen und du legst einfach nen Zahn zu, denn die ganze Menschheit wirst du treffen müssen, naja, sagen wir mal möglichst viele!!“Corona schaute Ebola tief in die Augen: „Meinst du wirklich??“Ich scheute mich etwas, wenn ich an die Wirkung dieser meiner Maßnahme denke..........ungeheuerlich!!!

Etwas kleinlaut merkte ich an: “Denkt doch alle nochmal nach, ob euch vielleicht eine andere Lösung einfällt?“„Nee, lass man, Corona, wir haben doch schon allerhand versucht“,meinten Arbo, Ebola ,FSME , Zika und Westnil wie aus einem Munde. Damit war Corona überstimmt und begab sich in ihre Kammer, um die Krone zu putzen und sie auf ihr Haupt zu positionieren. Dann rief sie die Kollegen aus dem Dachgeschoß, sie mögen ebenfalls ihreKronen aufsetzen. Sie verabschiedeten sich und umarmten sich,( innerhalb der Familie kein Problem).

Die Reise ging los.Unterwegs beratschlagten sie, wie sie vorgehen sollten. Sie kamen zu dem Schluss, dass sie sich nach der Landung trennen sollten.„Ich will auf den Marktplatz in Wuhan, ich setze mich in eine Fledermaus, die hab ich so gern, die flattern so lustig ,und sie hängen sich verkehrtrum auf, was denen so einfällt, das möchte ich gern mal erleben.“ „ Gut, dann schleich ich mich in ein Labor in der Nähe, ich liebe es, von der Wissenschaft der Menschen zu lernen. Danach muss ich aber wieder an die frische Luft, ich werde hoffentlich einen Notausgang finden.“ So waren sie sich einig über ihren 1. Einsatz, bloß, warum starten wir eigentlich in China?Stille erfüllte den Äther. Nach einer Weile die rettende Antwort:„Die Chinesen hören ja streng auf ihren Meister, ich habe gehört, er vertuscht hin und wieder unangenehme Wahrheiten. Haben wir uns dann stärker ausgebreitet, dann packen sie an und zeigen dem Rest der Welt, wie schnell ein Notkrankenhaus auf die Beine gestellt werden kann, während z.B. in Deutschland so ein Verfahren sehr lange dauern kann, weil erst 70 Anträge zum Umfunktionieren einer Messehalle in ein Krankenhaus erfüllt werden müsse.

Aber, ich greife voraus, soweit sind wir noch nicht Gut, dann fertigmachen zur Landung in Wuhan, noch die Krone richten , viel Erfolg!!!“Wir als die Königinnen und Könige legen los, um unsere Mission zu erfüllen.

Wir schreiten von Raum zu Raum mit gekrönten Häuptern, dank unserer Zacken erreichen wir ziemlich viele Menschen auf dem wunderschönen blauen Planeten, der übrigens seinerseits schon vor einiger Zeit angefragt hatte, ob wir ihm helfen können, da Greta mit ihren so vielen Anhängern es nicht ausreichend geschafft hat, heilende Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

Also, wir tun unser Bestes. Da wir uns nach unserer 1. Besprechung in China entschieden hatten, in noch größerem Maße nach Menschen Ausschau zu halten und in ihnen eine Zeitlang zu wohnen, konnten wir aus dem Fenster unserer Wohnungen erspähen, dass sie Maßnahmen ergreifen, sie bekommen Angst, dass wir überall rumspringen könnten, was auch stimmt, denn wenn ihr eng genug zusammensteht, dannhüpfen wir nach Leibeslust zum Nächsten, denn der kennt uns noch nicht.

Prima, 1. Schritt hat geklappt!!!Gut, dann lass uns weitermachen, wie gehen wir vor?Wir ließen uns diesmal von der Erde beraten, sie meinte, wir sollten in großer Aktion einmal um sie herum ziehen, : „denn ich spüre schon von eurer 1. Etappe, wie gut es mir tut, den klaren blauen Himmel zu sehen, danke euch, doch es gibt noch viel zu tun, denkt auch an Alaska, das Eis soll sich wieder erholen.“„Das könnte sein, dass uns der Weg dahin zu anstrengend wird.Wir können zu einem späteren Zeitpunkt nochmal darüber sprechen. Der Plan sieht so aus.Wir suchen uns Orte, zB. ein Skigebiet aus, da ist bekanntlich viel los. Denn da sollte die Menschheit aufmerksam gemacht werden.

Die Erde war einverstanden,: „diese vielen Pisten sind ungesund für mich, also, gute Idee.“„Gut, dann kämmen wir nach und nach Europa durch, es macht nämlich seinem Namen schon seit längerer Zeit keine Ehre mehr (Bedeutung: die Weitsichtige)“ Anmerkung: etwas mehr weibliche Energie wäre auch nötig.Wir wünschen euch von Herzen ein Leben voller Liebe und Weisheit, es ist auch für uns eine schwere Zeit, denn das, was ihr zurzeit erlebt, ist kein kleiner Denkzettel! Wir betrauern mit euch die vielen Toten, wir haben den Auftrag, fragt bitte nicht von wem, denn diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten, selbst, wenn wir könnten, wir haben zu schweigen!!!! Also, nochmal:Wir sind gekommen, um die Menschheit zur Besinnung kommen zu lassen.

---Die vielen Schicksale mit Krankheit und Tod, ich weiß, es ist ein sehr hoher Preis, ihr wisst ja, meine Kollegen hatten es bereits in begrenztem Maße versucht, ziemlich vergeblich, es hat sich nicht wirklich viel verändert in den Herzen und Köpfen der Menschen.Es gibt unter uns die leise Hoffnung:Möge doch das Bewusstsein durch diese unsere Maßnahme gestärkt werden, dann ist die Erfüllung unserer Mission erreicht. Neben all dem Leid und den Schmerzen können wir auf unseren Reisen quer über den Erdball erkennen, wie Menschen sich nähern ohnezu nahe zu kommen, denn ihr wisst, das ist gut für uns, könnte aber für euch gefährlich werden.

Ihr seid kreativ und erfinderisch, schon in der Zeit, in der wir sehr heftig am Werk sind. Ihr habt Ideen, was zu tun ist unter dieser beherrschenden Krone, gut so!! Und wenn wirirgendwann, das ist echt von unserer Seite noch nicht abzusehen, unsere Aufgabe beendet haben, dann ist es Zeit, dass jeder von euch die Krone aufsetzt. Ich lasse euch ein paar zurück, keine Angst, die werden vorher von uns geimpft, damit sie niemanden mehr schaden können, denn das ist dann unser Geschenk, ihr habt viel durchgemacht, nun baut euch eine neue Gesellschaft, in der die Liebe gekrönt wird.

Wir werden euer Tun genau beobachten............

Wir hoffen mit euch, denn wir wollen so einen anstrengendenAuftrag nicht nochmal erhalten.

Viel Glück!!!


2.April

Wies mir gerade geht?!

Manchmal schwindelig, mal  schön warm, wenn die  Sonne auf die schwächelnden Lungen strahlt. Ja, ich gehöre zu der „Hochrisikogruppe“,

eben alt mit Lungenbeschwerden. Dann hängt schon mal die Coronawolke über mir und das Herz fängt an zu rennen, um dieser Wolke zu entfliehen.Dann bitte setzen, beten und E. Tolle hören.Danach nehm ich das Telefon und freue mich über die vertrauten Stimmen meiner lieben Freunde. Beim Spaziergang , da duftet der Frühling in der Nase, er hilft mir tief zu atmen.

Ruth (Lichtseiten OK)


1.April. 11 h. Bärbel R.
- dürfte rein -
Auf Anfrage, ob ich mich mit 'nem Eintrag im Blog. beteiligen möchte fand ich in mir die Erkenntnis :
Das(s) (das) Nichts in mir, sich grad (n)irgendwo verbinden möchte. Mag grad nur mit weiten Armen offen sein, für Alles, was sich zeigen will
with love


CoronaTagebuch 31.3. Eintrag Ayla, auch für LichtSeiten

Ich komme vom Garten herein. Ein neuer Morgen, die Vögel singen aus voller Kehle und die Sonne strahlt mir ins Gesicht. Corona-Zeit. In der Natur kein Thema. Ich spüre, wie es überall vibriert und auf das Erblühen wartet, noch etwas mehr Wärme und Sonnenschein, dann ist es so weit. Was der Mensch sich so erschafft. Corona als Symbol dafür, daß wir uns die Krone wieder selbst aufsetzen und die Verantwortung ganz und gar für uns selbst übernehmen? Ich beobachte in Preetz, wie einzelne Geschäfte sich wappnen mit Plexiglasscheiben, Einweghandschuhen an der Kasse und einem Schälchen für Wechselgeld, bloß keinen direkten Kontakt. Spüre die Verhaltenheit und auch Besorgnis einzelner Menschen. Darf man noch??? Der Verkehr ist so angenehm ruhig. Die vielen Gechäfte sind beklemmend zu. Was ist da beklemmend? Geschäfte sind dazu da, daß sie geöffnet sind. So stehen sie wie Kulissen aus vergangener Zeit , wie ein Loch. Oder eine Fassade von Ruhe. Nur die Eisdiele ist gern besucht, glückliche Menschen laufen  mit ihrem Eis in der Stadt herum. So wenig brucht es zum Glücklichsein. Ich freue mich so über diese Zwangspause, spüre so deutlich, wie die Erde aufatmet. Endlich Aufatmen.

Ayla


 


CoronaTagebuch 29.03. - Eintrag Johanna - auch für die LichtSeiten

Es ist ungewohnt ruhig, die Natur ist präsenter denn je. Zum Glück habe ich einen Garten, der sich über Arbeitseinsätze freut. Kaffeepause und dabei Sonnenbaden - in der Hecke trillert ein Zaunkönig und neben mir - ganz dicht - beäugt mich ein Rotkehlchen. Wunderbare Momente der Verbundenheit mit allem Leben um mich herum. Ich genieße die Stille und spüre die vibrierende Intensität allen Seins. 

 

Kontrastprogramm: Ein Todesfall im unmittelbaren Familienumfeld. Sechs Personen dürfen sich am Grab zum kurzen Abschied versammeln. Dann ist Stille - auch hier. Jeder kehrt zurück in seine eigenen vier Wände. Die Mehrzahl der Wegbegleiter verabschiedet sich im Gedenken, ohne vor Ort zu sein.

 

Zeit und Raum - ich tauche ein in die unterschiedlichsten Seinszustände. Überflutet von ständig neuen Meldungen, die Sozialkontakte auf ein Minimum begrenzen. Zurückgeworfen auf die eigenen Ängste gestaltet sich das Alltagsleben völlig neu. Habe ich alle relevanten Informationen?  Welchen Quellen kann ich vertrauen? Darf ich Freunde vom Flughafen abholen oder gibt es eine neue Anweisung, die dagegen spricht?  Ich komme mit dem Löschen der vielen weitergeleiteten Videobotschaften kaum hinterher und frage mich, ob ich sie überthaupt anschauen möchte. Frustration und Wut durch Informationsflut? Worauf richte ich meinen Fokus? Anhaltende Verunsicherung auf vielen Ebenen. 

 

Szenenwechsel: Das erste Paar Socken seit Schließung der Sportstätten ist bereits fertig gestellt. Jetzt habe ich mir Schafwolle besorgt, um daraus im Zusammenspiel mit dem Spinnrad meinen eigenen Faden zu spinnen und den Gedanken eine neue Richtung zu geben. So lasse ich mich überraschen, welche Handarbeiten mich eines Tages an "Corona" erinnern. Vielleicht entsteht daraus ein "Kreativitätszirkel" im Dorf? Bei all der Unsicherheit gibt mir das "Heimwerken" ein Gefühl von Wert und Beständigkeit. 

Auf der einen Seite ist da mein Verstand, der sich mit dem Leben "da draußen" auseinandersetzt und immer wieder bemüht ist, das bisher Gewohnte mit dem nunmehr Erlaubten upzudaten. Die einfachsten Lebensregeln sind außer Kraft gesetzt. Oft bin ich versucht, wie gewohnt die Hand zur Begrüßung zu reichen, bis dann ein "stopp!" aus der Schaltzentrale kommt. Die Menschen reagieren unterschiedlich, es gibt diejenigen, die es mit Humor angehen; ich treffe aber auch viele, die beinahe panisch die neuesten Regeln anwenden. Und dann ist da ein Teil in mir, der tief im Inneren seine ursprüngliche Vision vom Leben sucht. Der verordnete Rückzug bringt innere Gewissheit, dass aus der Stille das Neue entsteht und die Kraft generiert, es nach und nach ins Leben zu bringen. So wünsche ich mir ein Leben, welches aus der inneren Gewissheit heraus im gemeinschaftlichen Sein zu Hause ist und somit die pulsierende Naturkraft widerspiegelt. 

Ich spüre eine tiefe innere Ruhe, die sich allem widersetzt, was meine innere Harmonie beeinträchtigt. Diese Kraft wünsche ich allen Menschen, und damit verbunden die Freude an der eigenen Schöpferkraft.

 

Johanna



Corona-Tagebuch 28.3. - Eintrag Angelika, auch für die LichtSeiten

Liebes Corona-Tagebuch, liebe Mitreisenden, liebe/r Leser*in,
die Nase läuft, der Kopf schmerzt und ich frage mich, ob mir wohl das Virus jetzt auch die Krone aufgesetzt hat?

Eine andere Frage war so viele Jahre schon, wie es denn passieren könnte, dass diesem unsäglichen Rausch in unseren Leben nach 'immer höher', 'immer weiter', 'immer mehr' mal eine Grenze gesetzt wird.
Diese Antwort könnte ich nun bekommen haben, denn irgendwie  setzt  Corona  dem Allen doch jetzt die Krone auf. Ein Virus kommt daher und nimmt sich den Menschen als Wirtszelle.

Wow, ich finde diese Tatsache so genial. Wer, wenn nicht der göttliche Plan, kann so sanft unser aller Ausbeutung stoppen.
Der Zeitpunkt ist wohl sehr gut gewählt, denn die Zeit scheint dafür reif zu sein. Zwar fehlt das Toilettenpapier in den Regalen und doch gibt es da eine wunderbare Schwingung zwischen uns Menschen.

Respektvoll die Grenzen wahrnehmen und achten, das Einverständnis damit, sich zurückzunehmen und Geschehen zu lassen, den „Feind“ im Inneren suchen und nicht im Außen,
auch  der Wichtigkeit des eigenen Handelns bewusst zu werden. Ich nehme an, das führt einen großen Schritt weiter ins eigene Herz. Gerade sehe ich, wie meine über 80 jährige Nachbarin ihre Beete im Garten vorbereitet, für die neue Saat, das neue Wachstum, die neue Ernte. Mir schenkt dieses Bild soviel Vertrauen und Herzenswärme.
Und ja, dieses Virus setzt mir auch die Krone auf, aber die laufende Nase und der schmerzende Kopf sind wohl eher durch meine Pollenallergie ausgelöst, denn während ich so schreibe verfliegen die morgendlichen Symptome und mein Herz gibt Entwarnung.

Namastè
Angelika 


Eintrag 28.03.20  von Christiane
Lichtseiten ok.
 
 
Als allererstes geht mein Mitgefühl zu all denen, die jetzt großes Leid erfahren.
So hat diese Zeit, glaube ich eine Schmerzhafte und eine Lichtvolle Seite.
 
Für mich persönlich genieße ich es gerade mehr Zeit zu haben.
Ich beginne etwas mehr zur Ruhe zu kommen, das tut mir unglaublich gut.
Vielleicht bekommt da im Inneren etwas Zeit und Raum um zu wachsen.
Mein allergrößter Wunsch wäre, dass diese Zeit des Innehaltens eine Zeit ist, in der
mehr Menschen aufwachen, um in größerem Einklang mit unserem Planeten zu sein.
Könnten wir weniger konsumieren, weniger auf dieser Welt umherfliegen, spüren, was wirklich so wertvoll und kostbar ist.
 
Ich erlebe in diesen Tagen eine größere Verbundenheit zu mir und eine größere Verbundenheit zu meinen Lieben.
Spüre wie tief ich die schönen Momente in der Natur zur Zeit aufnehme, weniger und dafür intensiver.
 
Spüre aber auch schmerzhafter die Entfernung zu meiner Zwillingsschwester die in dieser Zeit auf Bali bis zum Sommer lebt.
Die nicht eher nach Hause wollten, dass ich diesen Weg in der Tiefe noch nicht ganz akzeptieren kann.
Sollte ich dies? Sollte ich andere Meinungen und andere Wege nicht akzeptieren? Das wäre jedenfalls mein Anspruch an mich.
 
ich genieße es mehr Zeit mit meinem Mann zu haben, für mich ganz persönlich ist diese Zeit ein Segen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich soviel so gerne weniger mache.
 
Ich wünsche allen alles nur erdenklich Gute und Beste in dieser Zeit.
Christiane
 

Corona-Tagebuch 27.3. - 8:47 Eintrag Nuriama, LichtSeiten: gerne

Heute Morgen habe ich erstmals seit 14 Tagen wieder die Nacht fast durchgeschlafen.
Es waren keine erkennbaren Ängste, die mich wachgehalten hatten. Mehr so eine körperlich spürbare Bedrückung, als laste viel Schwere auf mir, die ich dann abschütteln oder durchdringen wollte.

Ich glaube, es ist die allgemeine Unsicherheit, die ich da wahrnehme, wir alle suchen nach dem persönlichen Weg zwischen Angst und Kreativität, neuen Wegen - wir sind alle miteinander verbunden – auch energetisch, trotz körperlicher Getrenntheit - und wir tragen das alle im Moment gemeinsam.

Heute Nacht nun gelang es mir leichter, immer wieder innerlich still zu werden und die liebende Seite dieser Verbundenheit zu fühlen:

Wie eine intensive, warme, lichte vibrierende Kraft, die aus meinen Herzraum strahlt und mich gleichzeitig umgibt, eine lichte Kraft, in der wir uns alle gemeinsam befinden.

Heute Morgen gehe ich leichter in den Tag.

In Liebe - Nuriama


26.03
Ein Eintrag von
Matthias
darf gern in die Lichtseiten.
26.03 --19.15
Wenn ich jetzt einen Moment inne halte und mit dem Thema Corona nach innen schaue spüre ich...
Angst.
Meist im Tagesverlauf spüre ich das nicht,
naja eigentlich doch.
Aber eher weiter im Hintergrund oder Untergrund.
Wenn ich draußen bin und mit Menschen rede, ist viel davon die Rede, das es doch ganz verrückte Zeiten sind und
das auch vieles und viele jetzt auch zur Ruhe kommen.
Alles etwas runter fährt, man kommt zu Sachen die sonnst liegen bleiben.
Es gibt weniger Verkehr, es ist allgemein...    stiller ...
Das merke ich auch und kann es auch sehr gut genießen.
Und
In der Tiefe merke ich das ich doch sehr erschüttert bin
Eine WELTWEITE Krise.
Erst habe ich diese Coronasache gar nicht so Ernst genommen, und dann wurden die Maßnahmen so schnell so krass....
Quasi stündlich
Und dann die Meldungen aus Italien, 600 Menschen an einem Tag gestorben.
Da hat die Angst angefangen.
Meine Mutter, meine Schwester, Meine Frau, Ich selbst.......
Und ich kann zumindest meine Mutter zur Zeit nicht beistehen, also nicht körperlich anwesend, aber immerhin mit mehr Kontakt.
Ich konnte das vorher gar nicht so recht verstehen, das man zuallererst an die eigenen Liebsten denkt.
Jetzt schon.
Es ist nicht so im Vordergrund, jedenfalls hier oben im Norden
Aber ich glaube diese Pandemie ist ein Schock für die Welt, für die Menschen jedenfalls.
Eine Erschütterung.
Das ist für mich zur Zeit auch ein sehr starkes Gefühl.
UND
Die Chance
Die allermeisten Menschen sind im Moment sehr nett zueinander.
Ich habe sogar mehr Kontakt zu Nachbarn und Familie
Ich telefoniere mehr
Weiß nicht genau aber ich glaube es gibt auch grade weniger Konsum
weniger Flüge
weniger Autofahren
Am Wochenende war ich mit meiner Frau im Wald spazieren, noch nie sind wir dort so vielen Menschen begegnet.
Viele sagen eben auch das das WENIGER grade echt gut tut.
Das finde ich auch sehr sehr schön und hoffnungsvoll im Sinne einer Rückbesinnung auf die wirklichen Werte im Leben.
Verbindung, Liebe, Füreinander, Miteinander.
Die Menschen hier rücken wirklich dichter zusammen, toll.
Ich freue mich auch für die Umwelt
Ich muss natürlich auch sagen, das weder ich noch meine liebe Frau im Moment,
von negativen Auswirkungen betroffen sind.
Weder finanziell noch gesundheitlich.
Es gäbe noch viel zu sagen, aber hier höre ich erstmal auf
und gebe weiter an die nächste.
Alles Liebe
Matthias

 ~

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